Mechanischer Dungeon (FF-003)

Ein Einblick in das Notizbuch von Flint. Hier werden Notizen, Beobachtungen und Geschichten in Form von Feldnotizen festgehalten.

Ort: Höhleneingang am Rande des großen Eisgebirges
Uhrzeit: Vermutlich früher Nachmittag
Wetter: Eisige Temperaturen in der Nähe des Gletschers, ansonsten sommerlich

Situation: Nach dem Betreten des frostigen Höhleneingangs sah Flint einen langen, etwa zwei Meter hohen Gang, der in den Gletscher hineinführte. Sein Atem kondensierte augenblicklich aufgrund der fürchterlichen Kälte. An einigen Stellen war das heruntergetropfte Wasser gefroren und bildete rutschige Flächen auf dem Boden und an den Wänden. Ihm war eiskalt. Bei seiner Suche fand er neben leeren Kisten und zwei Feldbetten – die seit sehr langer Zeit nicht mehr in Benutzung schienen – nichts Auffälliges.

Einige Minuten später erreichte Flint einen Abzweig. Er entschied sich, den linken der beiden Wege einzuschlagen, welcher einige Minuten später vor einer fein geschnitzten Holztür endete.

Beim Durchqueren der Tür eröffnete sich ihm ein von Kreaturenhand veredelter Raum, geschmückt mit Statuen, Verzierungen an den tragenden Säulen und Fackeln, die sich in dem Moment entzündeten, als die Tür ins Schloss fiel. Gleichzeitig hörte er das automatische Verriegeln des Türschlosses.

Von diesem Raum schien abseits der verschlossenen Tür keine Gefahr auszugehen. Mit dem Zunderkästchen und einigen brennbaren Materialien im Inventar würde er seine Körpertemperatur sicherlich für einige Zeit aufrecht erhalten können – aber nicht endlos.

Beobachtung: Beim Inspizieren des Raumes fielen ihm einige interessante Mechaniken auf, die an mehreren Stellen eine komplexe Mechanik auslösen konnten:

  • Er fand eine Bodenfliese, die beim Auftreten wenige Zentimeter einsackte. Daraufhin setzte sich eine Vorrichtung mit zahnradartigen Geräuschen hinter einer Wand für kurze Zeit in Bewegung.
  • Die Augen der Polarfuchs-Statue schienen auf magische Art und Weise zu erkennen, ob Licht auf sie fiel. Sobald Flint seine Fackel vor die Statue hielt, fuhr eine steinerne Plattform aus dem Boden etwa 3,5 Meter nach oben. Von dort aus konnte man einen weiteren Teil des Raumes erreichen.
  • Einige Säulen hatten eingearbeitete Löcher, die als Halterung oder Aufnahmevorrichtung für etwas vorgesehen zu sein schienen. Der Nutzen war Flint aktuell noch nicht ersichtlich.

Flint holte sein Notizbuch heraus und notierte den Raumplan und seine Beobachtungen. Sie würden ihm in seiner Schmiede sicherlich neue Möglichkeiten eröffnen, doch zunächst musste er dieses Rätsel hier lösen.